Blogtour zu Das Herz der Harpyie [Tag 4] - Luzides Träumen

♥ lich Willkommen zu Tag unserer Blogtour zu "Das Herz der Harpyie" von Rebekka Pax. Ihr durftet bereits viele tolle Informationen über das Buch sammeln und ich freue mich, dass ich euch heute ein ganz besonderes Thema vorstellen darf, von dem bisher einfach viel zu wenige Leute wissen, dass es das tatsächlich gibt! Luzides Träumen :)


Ich habe es bereits gesagt, heute geht es um luzides träumen, auch Klartaum genannt. Doch was genau ist das eigentlich? Wikipedia sagt dazu folgendes:
Ein Klartraum oder auch luzider Traum ist ein Traum, in dem der Träumer sich bewusst ist, dass er träumt. Im Verlaufe eines Monats erlebt dies mehr als jeder Vierte in der Bevölkerung zweimal oder öfter. Die wissenschaftliche Erforschung des luziden Träumens hat gezeigt, dass das bewusste Träumen und die Fähigkeit zum willentlichen Steuern von Trauminhalten erlernbar sind. Ein Mensch, der gezielt Klarträume erleben kann, wird auch Oneironaut genannt.
Es gibt also Menschen, die sich während des Träumens bewusst sind, dass sie träumen. Sobald man das weiß, kann man seine Träume auf diese Art und Weise lenken. Es ist also möglich, exakt das zu träumen, was man möchte.

Es gibt verschiedene Arten von Klarträumen. Manchen ist es vom ersten Moment an bewusst. Sie schlafen, träumen und sofort wissen sie, dass es nicht die Wirklichkeit ist. Andere erleben luzide Träume und wissen es nach dem Aufwachen nicht mehr und ein geringer Prozentsatz erlebt in regelmäßigen Abständen etwas, das man falsches Erwachen nennt.

Bei einem falschen Erwachen träumt der Betroffene und erwacht dann vermeintlich. Bei dem Erwachen schläft man allerdings noch. Man ist verwirrt, denkt, dass man sich im Wachzustand

befindet und fängt unbewusst an, seine Umgebung nach den eigenen Erfahrungswerten zu formen. Dies ist kein reines luzides Träumen, da man sich nicht vollständig darüber im Klaren ist, dass man noch träumt. Man formt seine Träume jedoch, also lässt sich das durchaus als eine Vorstufe luziden Träumens beschreiben.

Eine andere Form ist die sogenannte außerkörperliche Erfahrung. Man ist sich während des Schlafens seines Körpers bewusst, weiß, dass man im Bett liegt. Doch was man steuern kann beeinflusst nicht die Wirklichkeit. Dies führt zu einer verschobenen Wahrnehmung. Betroffene berichten davon, sich selbst außerkörperlich wahrgenommen zu haben. Es handelt sich um einen neurowissenschaftlich nicht nachweisbar messbaren Zustand, bei dem sich der Betroffene als außerhalb seines physischen Körpers wahrzunehmen glaubt.

Es gibt sogar eine Art Sport, die auf Träumen basiert, man nennt es Traumyoga. Man lenkt das Bewusstsein während der Einschlafphase auf spezielle Energiezentren (Chakren) des Körpers und visualisiert dort farbiges Licht oder mystische Silben. Auf diese Art soll luzides Träumen bewusst herbeigeführt werden. Der Traum soll zusätzlich zur Entspannung genutzt werden.

Wer von euch kennt es schon? Hatte vielleicht schon einmal einen luziden Traum? Wenn ihr nun vor dem Bildschirm sitzt und euch denkt: "Huch, wovon redet die denn da??", dann habe ich eine tolle Neuigkeit für euch. Luzides Träumen kann man in vier einfach Schritten erlernen.

Eine kleine Anleitung für luzides Träumen

1. Die verschiedenen Schlafphasen

Es ist wichtig, dass wir verstehen wie Schlafphasen und Träume funktionieren. Ein normaler Schlafrythmus dauert in etwa 90 Minuten und ist in vier Phasen unterteilt. Die erste Phase ist der Halbschlaf. Wenn man sich aktiv auf den Schlaf einlässt, seine Gedanken schweifen lässt, dann tritt man nach 5-10 Minuten in die Halbschlafphase ein. Hier entspannen unsere Muskeln und man sieht vor dem inneren Auge häufig Bilder, bunte Punkte oder eventuell sogar kurze Szenen. Nach kurzer Zeit driftet man in den Flachen Schlaf ab. Dieser dauert circa zwanzig Minuten und man ist sehr leicht aufzuwecken. Wird man wach, fühlt man sich leicht erfrischt, meist ist einem nicht einmal bewusst, dass man überhaupt geschlafen hat. Danach driften wir in den tiefen Schlaf ab. Hier atmen wir langsamer, unser Herzschlag verlangsamt sich merklich. Werden wir im tiefen Schlaf geweckt, fühlen wir uns desorientiert, häufig schlecht oder übermüdet. Ein hin und herschalten zwischen flachem und tiefem Schlaf ist möglich, bevor wir in die REM (Rapid Eye Movement = Schnelle Augenbewegungen) Phase abdriften. Hier fängt unser Körper wieder an zu arbeiten, das Gehirn läuft auf voller Leistung aber unser Körper ist verkrampf, sodass wir uns nicht bewegen. Das ist die entscheidende Phase, in der wir träumen. Ein Traum ist in jeder REM Phase möglich.

2. Merken von Träumen

Nun da wir verstehen, wie wir schlafen, widmen wir uns der eigenen Sache. Den Träumen. Wir schulen unser Gedächtnis und wollen uns nun unsere Träume merken. Unser Ziel ist es, uns jeden Tag mindestens einen Traum über einen langen Zeitraum hinweg zu merken. Keine Angst, jeder von euch träumt, die meisten vergessen es nur wieder, bevor sie überhaupt aufgewacht sind. Wenn ihr aufwacht, bleibt einen Moment liegen und lasst alles sacken, dann erinnern sich die meisten an Träume. Versucht vor dem Schlafen bewusst daran zu denken, führt ein Traumtagebuch. Egal was du tust, tue es regelmäßig, das wird dir später helfen.

3. Luzides Träumen

Da wir im Traum alles akzeptieren, ohne es zu hinterfragen, könnte selbst dieser Moment ein Traum sein. Wir müssen also lernen, die Realität aktiv von einem Traum zu unterscheiden. Es gibt eine ganze Reihe an Realitätstests. Hier sind ein paar, die euch helfen könnten:
  1. Fange an irgendwas zu lesen, schau dann auf etwas anderes und guck wieder darauf, was Du gelesen hast. Wenn Du träumst, dann ändert sich der Text, den Du gelesen hast. 
  2. Guck auf eine Uhr, guck weg und anschleißend wieder auf die Uhr – wenn die Uhrzeit total anders ist, heißt das, dass Du träumst. In Träumen zeigen Uhren nie die richtige Uhrzeit an. Des Weiteren kann es sein, dass bei analogen Uhren die Zeiger fehlen oder digitalen Uhren fremdartige Symbole anzeigen. 
  3. Halt Dir die Nase zu und versuche, durch sie zu atmen. Wenn Du atmen kannst, dann bist Du im Traum. 
  4. Schaue auf Deine Hände und untersuche sie ganz genau nach Auffälligkeiten. Versuche einen Finger der einen Hand Durch die andere Hand zu stecken. Funktioniert es, träumst Du. 
  5. Stelle Dir eine beliebige Szene vor, wenn sie sofort passiert, bist Du im Traum und Du hast sofort die Kontrolle über ihn. 
  6. Versuche in Deinem Zimmer das Licht einzuschalten, in Träumen funktionieren Lichtschalter nie. Wenn es nicht funktioniert bist Du in einem Traum (oder die Sicherung ist rausgeflogen).
Mache dir mindestens einen Realitätstest zur Gewohnheit. Wenn du Beispielsweise auf die Uhr siehst, dann schaue weg und nochmal drauf. Ist die Uhrzeit die gleiche? Später kannst du das ganze noch mit deinem Traumtagebuch verbinden. Du wirst merken, dass du immer wieder ähnliche Traumbilder träumst. Wirst du mit einem konfrontiert, oder mit etwas ähnlichem, dann führe deinen Realitätstest durch. Das mag anfangs vielleicht paranoid oder komisch wirken, aber bald wirst du merken, dass du häufiger träumst, als du denkst ;)

4. Verlängerung der eigenen Traumphase

Wenn man das erste Mal bewusst merkt, dass man träumt, kann das einen so in Aufregung versetzen,
dass man durch das im Körper ausgeschüttete Adrenalin aufwacht. Das gilt es natürlich zu verhindern. Sucht euch einen Fixpunkt, konzentriert euch und macht euch bewusst, dass ihr träumt. Nehmt euch etwas vor und legt euch einen Plan zurecht, wie es mit eurem Traum weiter gehen soll. Aber ganz wichtig, bleibt ruhig. Ist die erste Euphorie verflogen, könnt ihr euren luziden Traum einfach genießen ;)

Doch ihr fragt euch nun sicher, was das denn mit unserem Buch zu tun hat?

Milena hatte schon immer diese Träume, sie hat nur nie geahnt, dass diese Träume wahr sind. Sie hat das Gefühl zu fliegen und in ihrem Traum soll sie John töten. Das weiß sie. Sie kennt ihn nicht, aber dennoch rettet sie ihn vor diesem Fremden. Nun sind die Götter ins Besondere Aello verärgert, sie führt deren Willen nicht aus, daher wird sie bestraft. Sie wird zur Harpyie und muss sich nun entscheiden, wen sie lieber tötet. John oder den Menschen, den sie am meisten liebt?


Natürlich gibt es auf unserer Tour auch tolle Gewinne, beantwortet einfach auf jedem Blog eine Frage und sammelt so mehrere Lose. Die heutige Gewinnspielfrage lautet:

>> Hattet ihr schon einmal einen luziden Traum? Oder werdet ihr es in Zukunft mit meinen Tipps versuchen? <<


Die Tour hält auf folgenden Blogs:

16.5. Berufsbild Archäologie bei Yasmin von Die Rabenmutti
17.5. Handlungsschauplatz bei Silke von Siljas Bücherkiste
18.5. Luzides Träumen bei Natascha von Bücherjunkies
19.5. Götter Thanatos & Ares bei Nadine von Book Lady
20.5. Autoreninterview bei Britt von Lifestyle Familie


Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    hm, ab-und zu erinnere ich mich schon an das geträumte und es "verfolgt" mich auch noch in den Tag hinein. Ja und ich hatte auch schon Träume mit Fortsetzungseigenschaften...da denkt man schon, wie irre ist das denn.

    Aber meistens ist der Traum über den Tag einfach vergessen und gut ist es wieder. Und so kann man sich abends wieder auf möglicherweise interessante oder auch nette Träume freuen.

    LG..Karin...

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  2. Hey :D

    Also ich erinnere mich sehr häufig an meine Träume. Auch Tage danach weiß ich oft noch was ich geträumt habe. Manchmal vergesse ich sie aber eben auch wieder.
    Aber ich hatte tatsächlich schon mal etwas in der Art eines luziden Traums. Ich war im Traum und habe mir im Traum gedacht, moment mal das kann doch gar nicht passieren du träumst.
    Ich bin auch nicht wach geworden, es gab eine Treppe un dich dachte mir das ich da gerne hochgehen würde. Und das bin ich dann auch, danach war ich dann oben und ab da verschwimmt meine erinnerung. Ich weiß noch das mein bester Freund auch dann da war, und dann wurde der Traum sozusagen wie ein Nebel alles wurde schwarz und ich war wieder am schlafen.
    Total krass. Am nächsten morgen konnte ich mich kaum daran erinnern, aber die Tage danach wurde es mir bewusst.
    Ich hatte auch schon oft, das ich im Traum gedacht habe, gleich passiert das und das und das weil ich genau denselben Traum schon einmal hatte :D
    Total heftig was da alles klappt :D

    Liebe Grüße
    Maddy
    P.s: Das Buch hört sich mega toll an und deinen Beitrag finde ich auch total klasse :D

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  3. Huhu :)
    Ich habe dass sehr oft, dass ich träume und mir währenddessen auch ebwusst bin. dass ich gerade träume. Allerdigns wusste ich nciht, dass es dafür einen extra Begriff gibt und dass man das auch lernen kann. Deine Tipps werde ich auch auf jeden Fall mal ausprobieren. Wenn ich träume und NICHT weiß, dass ich gerade am träumen bin, geht es mir auch oft so dass ch hitnerher nicht mehr weiß, ob es nur ein Traum oder Wirklichkeitwar. Manchmal träume ich dann das Freunde mir etwas erzählen oder ich einen Schokoriegelesse oder so und später bin ich mir dann ncht mehr sicher, ob das wirklich passiert ist und frage dann "Hey, hast du mir das und das erzählt oder hab ich das wieder nur geträumt?"

    Liebe Grüße, Krissy
    www.tausendbuecher.blogspot.de
    krissysmail(at)web.de

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  4. Hallo,

    manchmal habe ich sehr intensive Träume und es ist mir auch schon einige male passiert, dass ich aufgewacht bin und gedacht habe, ich möchte dort weiter träumen, wo ich aufgewacht bin und es hat geklappt.

    Das Buch hört sich auch sehr interessant an.

    daniela.schiebeck@t-online.de

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  5. Hallihallo,
    also ich erinnere mich meistens nicht an meine Träume also weiß ich leider nicht, ob ich schon mal einen luziden Traum hatte. Ich kann nur sagen, dass ich mich an keine erinneren. Aber vielleicht, kann ich den ein oder andern Tipp ja doch umsetzen, wenn ich mal in so einem Traum bin. Nur weil ich mich am Tag nicht dran erinnere, heißt es ja nicht dass ich in der Nacht nicht an deine Tipps denken kann :)

    Viele Grüße
    Laura

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  6. Hallo,

    sehr interessanter Beitrag :)
    Ich vergesse meine Träume nach dem Aufwachen meisten auch gleich wieder, was eigentlich ziemlich schade ist :)

    LG
    SaBine
    (kupfer-sabine@t-online.de)

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  7. Nein, ich hatte bisher keine luziden Träume. Aber manchmal wache ich kurz auf, weiss was ich geträumt habe und schaffe es nach dem einschlafen einfach weiter zu träumen. Das klappt aber nur, wenn der blöde Wecker nicht klingelt und ich nicht aufstehen muss ;) Die Tipps sind aber super und ich probiere es alle male mal aus :)

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  8. Hmm...also ich kann mich nicht erinnern, dass ich mir jemals beim Träumen bewusst war, dass ich träume. Meine Träume sind meistens nicht sehr schön und nach dem Aufwachen bin ich regelmäßig sehr dankbar, wenn ich alles schnell wieder vergessen kann. Aber ich werde in Zukunft mal gezielt darauf achten und mal schauen...

    Liebe Grüße
    Petra
    fantasticbooks@t-online.de

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  9. Hii :) Also ich hab schon das ein oder andere Mal mitbekommen dass ich träume aber steuern könnte ich eigentlich nie was.. zumindestens trift immer das Gegenteil ein von dem was ich will.

    LG Cassie
    cassie.blatt@gmail.com

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  10. Hallo Natascha!
    Ein sehr interessanter Beitrag. Ich gehöre nämlich zu den intensiven Träumern und kann mich meitstens sehr genau erinnern, was ich geträumt habe. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich auch mit Traumdeutung. Das ist interessant. Ich versuche mal ein paar Tipps von dir umzusetzen. ;)

    Liebe Grüße,
    Leelou

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  11. Hallo,
    also seit einiger Zeit träume ich leider fast gar nicht mehr, oder aber ich habe sie schon vergessen.
    Aber ich hatte auch schon Träume, die nach dem Aufwachen und wieder einschlafen angeknüpft waren. Oder aber das ich im Traum geweint oder geschrien habe und nicht mehr wusste, ob es echt war oder nicht.
    Vor einigen Jahren träumte ich mal, ich wäre ein Reiter in einer Arena und hatte einen Kampf mit Lanze auszuüben und wurde dabei getroffen und verstarb. An der Stelle, als mich die Lanze im Herzen traf, wachte ich auf und nun kommt das gruselige .. ich hatte Tagelang schmerzen in der Brust wie eine Art Muskelkater. Seit dem sage ich immer "In meinem ersten Leben war ich ein Ritte und fiel im Kampf" :-D
    Ich finde es sehr interessant, was unser Kopf uns alles in den träumen vorspielt und was dies alles zu bedeuten hat.
    Ich danke dir für deine Tips, die wirklich sehr interessant sind und vielleicht teste ich es auch mal aus.

    Liebe Grüße
    Kati

    katis-buecherwelt@outlook.de

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  12. Hallo ,

    ich träume sehr intensiv und das jeden Tag und ich kann mir alle träume merken .Es ist auch egal welches Traum das war schön oder nicht .
    Ich kann fast ein Buch schreiben so genau kann ich mir Traum merken und auch sagen . Mein Mann muss immer mein Traum hören.Ich wünsche Dir schönen Tag :)

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt
    margareta.gebhardt@gmx.de

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