Blogtour "Wir wollten nichts. Wir wollten alles." - Suizid durch Drogenkonsum bei Jugendlichen

Hallo und Herzlich Willkommen 

Tag 5

 der Blogtour zu 


von Sanne Munk Jensen und Glenn Ringtved.


Dies ist der fünfte Tag unserer Blogtour zu dem tollen Jugendbuch "Wir wollten nichts. Wir wollten alles". Bereits in den letzten Tagen konntet ihr einiges über das Buch, das Autorenduo, die Charaktere und das Thema Verzweiflung - Wut - Trauer erfahren. Heute möchte ich euch ein schwieriges Thema in Bezug auf das Buch aufzeigen.

Suizid durch Drogenkonsum bei Jugendlichen ...

Thieme Verlag

Suizid ist die zweithäufigste Todsesursache unter Jugendlichen in Europa. Studien konnten einen Zusammenhang 
zwischen dem Dorgenkonsum 
und der Entwicklung von Suizidgedanken zeigen.
Eine Arbeitsgruppe um S. Shucheng haben den Einfluss von
verschiedenen Substanzen auf suizidales Verhalten aufgezeigt.

(Soc Psychiatry Psychiatr Epidemiol 2013, 48, 1611-1620.)

Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass die illegalen Drogen die gefährlichsten sind. Von 2,7%, die angaben, dass sie einmal bisher Heroin genommen haben, insgesamt 46,2% in dem Jahr einen Selbstmordversuch unternommen haben. Von den Jugendlichen, die noch nie mit Heroin in Berührung kamen, waren es nur 6,7%. Bei einem Vergleich von insgesamt 10 verschiedenen Substanzen zeigte wie schon erwähnt, der Konsum von Heroin die stärksten Gedanken und Suizidversuche, während weiter dahinter der Konsum von Metamphetaminen und Steroiden ebenfalls eine gewisse Assoziation zu Suizidalem Verhalten führt. Eher eine moderate Assoziation zeigte sich bei der Einnahme von Halluzinogenen, Ecstasy, Kokain und Inhalationsmitteln. Ebenfalls bei "harmloseren" Drogen, wie Marihuana, Alkohol und Tabak besteht die Gefahr aufgrund der Sucht in ein Verhalten und in eine damit nicht mehr wahrnehmbare Welt zu tauchen, in der man schwerwiegende Probleme und Assoziationen zum Tod entwickeln kann. Louise, eine schüchterne Person, die vor dem Kennenlernen mit Liam noch keinerlei Erfahrungen mit Drogen gemacht hat, stellt sich dem Drogenkonsum eher distanziert entgegen. Zumindest anfangs. Ihre ersten Erfahrungen macht sie mit Marihuana, obwohl sie das erste Mal das "Probieren eines Joints" abgelehnt hat. 

Meikel.inSpirit

Eine Einnahme von Drogen, egal welcher Art ist eine nicht einzuschätzende Kraft. Drogen verändern die Gedanken, lassen unseren Geisteszustand in eine andere Welt eintauchen, aus der man ohne Hilfe nur schwer entkommen kann. Sobald man in diese gewisse Sucht fällt, hat man kaum eine Chance sich ihr wieder zu entziehen. Louise merkt schnell, dass sie aufgrund des neuen Freundes, Liam, ihrem Seelenverwandten, und dessen Freunde immer weiter in diese Welt rutscht. Aber vor lauter Liebe zu ihm, gibt sie sich dem Hang und dem Verlangen nach MEHR hin. Für die beiden gibt es nach einer gewissen Zeit keine andere Welt mehr. Sie sind fixiert auf ihre Liebe, die Drogen, die für sie irgendwann dazugehören. 

Einer der wichtigsten Fragen beim Konsum von Drogen ist: 

WARUM?

Welche Kraft treibt einen Jugendlichem dazu sich den Drogen zu widmen und später auch der Sucht zu verfallen? Ein Forschungsteam hat sich der Frage angenommen und dieses in einer Langzeitstudie überprüft. Hierbei ging es ausschließlich um den Konsum von Cannabis. Louises und Liams bevorzugte Droge, die sie fast täglich konsumieren. Bei dieser Studie wurde hauptsächlich untersucht ob Cannabis den Suizidgedanken fördert und umgekehrt. Hierbei wurden Faktoren berücksichtigt, die sich auf beide Aspekte auswirken können, wie zum Beispiel persönliche oder familiäre Faktoren, Angststörungen, Missbrauchserfahrungen oder der Tod von Angehörigen. Beide, Louise, sowie Liam sind geprägt von ihrer Familie. Liam besitzt noch seinen Vater und seinen Bruder und hat selbst den Tod eines nahen Angehörigen miterlebt. Louises Eltern sind in ihrer Sicht nicht wie normale Eltern. Durch den Dorgenkonsum fällt es Louise immer schwerer sich ihren Eltern anzunehmen oder sie zu verstehen. Sie distanziert sich immer weiter, was zur Folge hat, dass sie sich mehr in ihre andere Welt, gezeichnet von Drogen, flüchtet, als in ihre reale Welt zurück zukehren. Nach Auswertung der Daten kamen die Forscher zu dem Schluss, dass täglicher oder fast täglicher Konsum von Cannabis die Wahrscheinlichkeit für Suizidgedanken bei Männern, aber nicht bei Frauen erhöht. Je früher man in seiner Kindheit, in seiner Jugendlichen Phase damit beginnt, desto eher beschäftigen sich die Cannabis-abhängigen Jugendlichen mit dem Gedanken an Selbstmord. Es wurden Belege dafür gefunden, dass diese ersten Gedanken an einen Suizid wirkliche erst aufkommen, sobald die Sucht einen regelmäßigen Rhythmus angenommen hat. 

Wir lauschen in uns verborgen brennt es.
Im Wellenschaum sind wir zusammen.
Wir treiben zu auf etwas, das uns hier geschieht:
Ein Feuer kühl wie's Meer, in Flamen.

Morten Nielsen, Gedicht Bestemmelse (Bestimmung) aus der Anthologie Samlede Digte, Gyldendal 2002

Zitat aus "Wir wollten nichts. Wir wollten alles" Seite 279/280

Der Weg zum Suizid ist in der Regel kein abrupter, sondern nur das Ende einer langen Kette von negativen Erfahrungen und Entwicklungen. Meist sind es persönliche Krisen, die voraus gehen und die sich im Laufe der Zeit immer weiter verschlimmern. Was hat die beiden Jungen Liebenden dazu gebracht sich umzubringen? Waren es die Drogen, die vielleicht sogar ihre persönlichen Erfahrungen verstärkt hat? 

Bei Notlagen oder seelischen Problemen ist es sehr wichtig, dass man sich frühzeitig jemanden anvertraut, jemandem seine Probleme erzählt und ihn gleich um Hilfe bittet. Professionelle Beratung und Hilfe ist so schnell gefunden und das Leben kann wieder mehr lebenswert gemacht werden. Es gibt überall Beratungsstellen, man muss sich nur trauen! Und sobald man sich traut Drogen zu probieren, sich in diese Welt hineinziehen zu lassen, dann bin ich auch der Meinung, dass man genauso stark sein muss und sich trauen muss, sich Hilfe zu holen.


Quellen:
  • Ellsäßer, G. (2012). Unfälle, Gewalt, Selbstverletzung bei Kindern und Jugendlichen. Wiesbaden: Statistisches Bundesamt
  • Kokkevi, A., Richardson, C. Olszewski, D., Methias, J., Monshouwer, K. & Bjarnson, T. (2012). Multiple substance use and self-reported suicide attempts by adolescents in 16 European countries. European Child & Adolescent Psychiatry, 21 (8), 443-450.
  • Van Ours, J. C., Williams, J., Fergusson, D. & Horwood, L. J. (2013). Cannabis use and suicidal ideation. Journal of Health Economics, 32 (3), 524-537.
  • www.neurologen-und-psychater-im-netz.de


Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in den Drogenkonsum bei Jugendlichen und den in manchen Fällen daraus resultierenden Suizid geben. Die beiden Protagonisten des Buches Liam und Louise habe ich versucht mit einzubinden um einen gewissen Bezug zwischen den Fakten und den beiden Jugendlichen herzustellen. 

Das Buch "Wir wollten nichts. Wir wollten alles." vermittelt ein sehr schwieriges Thema und lässt den Leser noch Tage danach an das Buch zurückdenken. Meine Rezension zu dem Buch findet ihr hier: "Wir wollten nichts. Wir wollten alles"

Die Themen der Tour

Ich hoffe euch hat der Eindruck heute gefallen. Wenn ihr gerne mehr über das Buch und die Autoren erfahren wollt, dann schaut bei den anderen Blogs unserer Tour vorbei:

31.02 Autoreninterview KasasBuchfinder (Katja)
01.02 Ausführliche Buchvorstellung Lines Bücherwelt (Jacqueline)
02.02 Verzweiflung - Wut - Trauer Schlunzenbücher (Nadja und Stef)
03.02 Louise & Liam / Romeo & Julia Sweetpiglet (Sandra)
04.02 Suizid durch Drogenkonsum bei Jugendlichen Bücherjunkies (Hier auf diesem Blog)
05.02 Gewinnveröffentlichung auf allen Blogs

Gewinnspiel


Im Rahmen dieser Blogtour gibt es insgesamt 10 Printexemplare des Buches zu gewinnen!

Wie kann man teilnehmen?

Um eines der Bücher zu gewinnen, müsst ihr mir eine Frage beantworten und eure Antwort hier als Kommentar hinterlassen. Aus allen abgegebenen Kommentaren der Blogtour werden die Gewinner gezogen. Und hier sind die Teilnahmerichtlinien:



  • Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden (Gewinnerpost) und das ihre Adresse dem Verlag zwecks Gewinnerversand übermittelt wird
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Versand nach Deutschland - Österreich - Schweiz
  • Für den Postweg wird keine Haftung übernommen
  • Keine Barauszahlung der Gewinne möglich

Und hier kommt auch schon meine Frage:


Was denkt ihr, wie weit würdet ihr den Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und Suizid einschätzen?


Zum Schluss wünsche ich allen viel Spaß und Lesevergnügen bei der Blogtour und drücke allen teilnehmenden die Daumen!


Kommentare:

  1. Guten Abend,
    ich glaube es existiert keinen wirklichen Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und Suizid. Ich kann mir vorstellen, dass vielleicht der Ein oder Andere in den Drogen etwas sucht was er im normalen Leben nicht findet aber, das Drogen zu Suizid verleiten sollen nope.
    Es kommt ja auch noch darauf an wie man das Wort "Drogen" definiert. Für den einen ist Tabak eine Droge, für den Anderen ist es Tipp-ex.
    Viele liebe Grüße
    Katharina

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  2. Guten Morgen :)

    Ich finde es immer sehr interessant von Studien zu lesen. Ein sehr interessanter Beitrag, vielen Dank dafür! :)

    Deine Frage finde ich gar nicht so leicht zu beantworten...dafür fehlt mir wohl noch der zweite Kaffee^^ Aber ich versuch es mal.

    Also, ich denke es besteht auf jeden Fall ein Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und Suizid. Aber ich denke, es hängt immer von der Droge ab, die konsumiert wird und von der Persönlichkeit des Menschen, wie stark sich dieser Zusammenhang äußert. Wenn Personen an sich schon ein wenig labil und vielleicht auch depressiv sind, könnten Drogen dieses Gefühl verstärken und zum Suizid verleiten. Dass es einen Zusammenhang gibt, bestätigt ja schon die Studie. Zwar nur bei Männern, die Cannabis konsumieren...aber wer weiß, wie sich andere Drogen auch auf Frauen auswirken? Es gibt ja so schon viel zu viele Jugendliche, die an Suizid denken und es vielleicht auch versuchen, sei es mit oder ohne Drogen.
    Das nur einmal zu meiner Einschätzung :)

    Liebe Grüße und einen schönen Tag
    Katharina

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  3. Guten Morgen Susy,

    ich vermute, dass der Zusammenhang relativ groß sein kann. Zumindest bei bestimmten Drogen.
    Gleichgültigkeit und die Spirale "nächster Stoff/Geldbeschaffung" werden wohl einen nicht unwesentlichen Teil dazu beitragen.

    Schwieriges Thema...

    LG
    Jacqueline

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  4. Ich kenn mich zum Glück weder mit dem einen noch mit dem anderen aus, aber ich sehe da schon einen Zusammenhang. Drogen können einen ganz schnell in eine scheinbar ausweglose schlimme Lage bringen, man hat eventuell durch die Konzentration auf die Sucht seine Freunde verloren, so dass einem niemand mehr beisteht. Bestimmt gibt es da noch viel mehr Punkte, aber diese beiden fielen mir gerade so spontan ein,

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  5. Morgen (:
    Ich selbst hätte Suizid und Drogenkonsum nicht so sehr in Zusammenhang gesetzt, aber nachdem ich deinen Post hier gelesen habe denke ich doch, dass da eine Verbindung besteht. Wie du gesagt hast, beim Konsum von Drogen taucht man in eine andere Welt ein, und in dieser ist man sich über seine Gedanken und Entscheidungen, so glaube ich, nicht ganz so bewusst bzw. wir das Wahrnehmungsvermögen stark beeinflusst. Ich denke also, dass zwar nicht jeder gleich Selbstmordgedanken hat, wenn er Drogen nimmt, jedoch können sie letztletztendlich in einigen Fällen zum suizid führen. .
    Ich finde eure Blogtour übrigens richtig super! Man muss sich dadurch wirklich mal mit diesem Thema auseinandersetzen.
    LG Gwynni

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  6. Hallo Susy,

    vielen Dank für diesen informativen Bericht.

    Suizid und Drogenkonsum stehen meiner Meinung nach "eigentlich" sogut wie immer in einem Zusammenhang(je nach Definition), allein schon, weil durch den Konsum von Drogen die Hemmschwelle in allen Bereichen immer weiter sinkt. Ausnahmen gibt es aber auch hier.
    Traurig an dem Ganzen finde ich aber, dass es unserer Gesellschaft, im Verhältnis, nie so gut ging wie heute und doch immer mehr Menschen, gerade auch Jugendliche, mit ihrem Leben nicht zurecht kommen.

    Liebe Grüße
    MacBaylie

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  7. Wow! Klasse Beitrag Susi,
    also zu der Frage, ich bin mir ziemlich sicher das es da einen Zusammenhang geben kann, gerade bei bestimmten Drogen, wenn unsere Wahrnehmung dadurch verändert wird.
    Ich glaube ich muss dieses Buch unbedingt lesen :D

    Lg Jenny

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  8. Guten Morgen,
    danke auch für Deinen sehr interessanten Beitrag zu der Blogtour!
    Ich denke der Zusammenhang ist sehr groß zwischen Drogen und Suizid, denn je mehr man im Drogensumpf steckt, desto auswegloser kann die Situation erscheinen. Mich wundert nicht, dass viele Drogenabhängige den Suizid wählen, denn wieviele schaffen es schon endgültig den Drogen den Rücken zu kehren und das für immer?
    Liebe Grüße,
    Melanie

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  9. Hallo und guten Morgen,

    Drogen und kein Weg aus dieser Situation heraus-und zurück. Damit verbundener gesellschaftlicher Abstieg usw. kann sicherlich einen Selbstmord fördert. Vielleicht ist es manchmal auch eine Dosis zuviel....wer weiß das schon.

    LG..Karin..

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  10. Guten Morgen =)
    Toller Beitrag! Also ich glaube auch nicht das man das wirklich Zusammenhang nennen kann. Ich denke einige greifen zum letzten Stoß, weil sie nicht mehr wissen, wie sie an neue Drogen kommen sollen oder merken, dass ihr Leben so keinen Sinn hat. Aber ich denke, der zweite Grund kann auch jeden anderen treffen und es gibt genügen Suizide, die nichts mit Drogen zu tun haben.
    lg Pia

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  11. Hallo ihr,
    ich schließe mich an.. super Beitrag! :)
    Ein Zusammenhang besteht da schon, meiner Meinung nach. Schon allein aufgrund des Realitätsverlustes und der Veränderung der Persönlichkeit, die Drogenkonsum mit sich bringen.
    Natürlich spielen da auch andere Faktoren, wie die sozialen Kontakte, eine große Rolle.
    Ich finde es gut, dass solch ein schwieriges, immer aktuelles Thema in einem Jugendbuch seinen Platz findet.
    Schönen Tag euch allen :)
    Lg Julia

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  12. Hallo!
    Das war ein interessanter Beitrag!
    Ich denke schon, dass zwischen Drogen und Suizid ein Zusammenhang besteht. Die Menschen, die härtere Drogen konsumieren, machen sich das Leben durch die Drogen erträglicher (meinen sie zumindest). So suchen sie sich im Grunde einen "Ausweg" aus ihrer unerträglichen Situation. Wenn die Drogen dann nicht mehr ausreichend sind, wird der Suizid immer sympathischer und letztendlich ist dieser Schritt dann der Ausweg aus der "Hölle".
    Natürlich kann man das nicht verallgemeinern, aber einige trifft es bestimmt zu.

    Liebe Grüße,
    Nane

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  13. Hey,
    Ich denke, dass man unter Drogen- und Alkoholeinfluss seine Probleme anders sieht und sich vlt leichter dem Suizid hingeben kann. Man sagt ja auch "Mut antrinken" Aber wenn man keine Probleme hat, führt Drogenkonsum eher weniger zum Selbstmord, würde ich mal behaupten. ..
    lg. Tine :)

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  14. Hallo,
    toller Beitrag. Ich könnte mir schon vorstellen, dass es einen Zusammenhang gibt. Dadurch, dass man durch Drogen seine eigenen Gefühle verstärkt, und man davor vielleicht schon traurig oder verzweifelt war, kann es meiner Meinung nach schon passieren, dass man sich (im Rausch sogar) umbringt. Aber das ist nur eine Vermutung meinerseits.
    LG Ramona

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  15. Hallo,

    ich denke das es einen Zusammenhang geben kann, da man vielleicht durch Drogenkonsum den Hang zur Realität verliert und einem die Situation noch auswegloser erscheint. Dennoch ist Drogenkonsum allein nicht der Grund für einen Selbstmord.

    LG
    SaBine

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  16. Hallo,



    Was denkt ihr, wie weit würdet ihr den Zusammenhang zwischen Drogenkonsum und Suizid einschätzen?

    Der Zusammenhang besteht auf jeden Fall.
    Drogen steuern Realitätsverlust bei. Außerdem werden viele Neurotransmitter ausgeschüttet die für das Glücksempfinden wichtig sind. Wenn man die Droge gerade nicht hat und dann auf einen kalten Entzug kommt, dann denke ich dass es die Suizid Gefahr erhöht.. Scheiß Drogen...

    Liebe Grüße
    Meteorit

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  17. Hallöchen,
    ich denke, man kann da schon einen Zusammenhang sehen, weil man liest ja immer wieder, dass Menschen, die unter Drogeneinfluss stehen, immer mal wieder zu Tode kommen und das ist wirklich schlimm, wenn man sich überlegt, dass dieser Zustand des "High"-Seins dann nicht mehr ausreicht, um aus dem Probleme des Alltags herauszukommen.
    Aber ich würde den Konsum an sich nicht für einen Suizid ausreichen kann.
    Alles Liebe,
    Katja

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  18. Hallöchen,
    Der Zusammenhang zwischen Drogen und Suizid ist sehr eng - meistens. Wie man aber schon in deinen Beispielen gesehen hat, kann man nicht sagen, wer Drogen nimmt tötet sich und andersherum. Oft spielt auch noch die psychische Stabilität der Person sehr stark in das Drogenverhalten mit ein. Viele junge Menschen starten mit den Drogen nehmen um der Gesellschaft und den Anforderungen der Gesellschaft zu entgehen, wenn dies aber durch die Drogen nicht länger funktioniert, sehen sie oft keinen anderen Ausweg als den Suizid.
    Ich muss allerdings widersprechen, das die illegalen Drogen die meisten Opfer mit sich bringen. Es sterben mehr Menschen an Alkohol oder Tabletten als an illegalen Rauschmitteln auch im jungen Alter.
    Man kann nicht sagen das Drogen an Suizidversuchen schuld sind, man kann aber auch nicht sagen das sie nichts damit zu tun haben.
    Liebe Grüße
    Annalena

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  19. Hallo,
    Ich denke Menschen die Suizid gefährdet sind ,wollen mit Alkohol ihre Sorgen vergessen sich in eine andere Welt flüchten weil sie mit ihrem Zustand einfach nicht selber klar kommen und sich alleine fühlen. Doch Alkohol ist auch keine Lösung .
    Sarah

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  20. Hey Susy!

    Sehr gelungener Beitrag! Wirklich sehr interessant!
    Ich hatte noch nie mit Drogen und/oder Suizid zu tun. Also, alles was jetzt kommt sind reine Mutmaßungen.
    Erstens denke ich, dass es auf die "Art" der Droge ankommt und dann auf die Menge. Nach einem Glas Alkohol wird sich keiner umbringen wollen. Nach zwei Flaschen sinkt wahrscheinlich die Grenze der eigenen Hemmungen so tief, dass man Gefahren nicht mehr einschätzen kann. Einige werden dann auch vielleicht sehr depressiv. Natürlich spielt dann auch noch die Veranlagung der Person mit rein.
    Letztendlich gibt es dann auch die Sucht. Die Leute wissen, dass sie bei zu viel Konsum der Droge sterben können. Sie wissen dass und machen es dennoch. Hat das was mit Suizid zu tun? Wahrscheinlich schon, denn sie wissen, dass diese Möglichkeit besteht und nehmen die Gefahr in Kauf.
    Ich glaube, dass Menschen, die sich wirklich umbringen wollen, vorher keine Drogen nehmen müssen, denn die Sorgen ja dafür, dass sie sich vielleicht Mut antrinken / rauchen / was auch immer. Das sie nicht klar sind und in dem Moment keinen Ausweg sehen. Ohne Drogen sehen sie denn auch nicht, aber diese Art von Suizid finde ich tragischer. Depressiver.
    Aber wie gesagt, das sind alles nur Mutmaßungen und eigentlich habe ich keine Ahnung, inwiefern Drogen mit Suizid zusammenspielen. Wahrscheinlich viel zu viel.

    LG
    Tilly

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  21. Hallo,
    ohne Deinen Beiträg hätte ich nicht gedacht, dass Drogen und Suizid so einen hohen Zusammenhang haben. Wobei natürlich das Geld für die Beschaffung von Drogen zum Problem wird. Es hängt natürlich von der Art der Drogen und der Häufigkeit des Konsums abhängig wie sehr das vorherige Leben nicht mehr fortgesetzt werden kann und dadurch eine Sinnkrise etc. entstehen kann. Der Unterschied von Frauen und Männer habe ich auch sehr interessant gefunden :-)
    lg
    Lisa

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  22. Hallo, vielen Dank für deinen interessanten Beitrag!
    Ich denke schon, dass es auf jeden Fall einen Zusammenhang gibt. Aber vermutlich gibt es bei den meisten, die anhängig werden, schon vorher Probleme, denn man kommt ja eher in die Versuchung in eine andere Welt abzutauchen, wenn seine eigenen scheiße ist. Aber vermutlich fördert der Drogenkonsum dann noch die Einstellung zur realen Welt und die Sicht auf sie wird immer schlimmer.
    Trotzdem würde ich den Drogen da nichtdie ganze Schuld in die Schuhe schieben, es gibt auch so Jugendliche, die sich umbringen und nicht drogenabhängig sind.
    Liebe Grüße,
    Jana

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  23. Hallo :)
    Ich finde die Frage irgendwie schwierig, denn ich kann mir schon vorstellen, dass da ein Zusammenhang besteht, gerade, wenn man total high ist oder keinen Stoff mehr bekommt oder paranoid ist oder oder oder....ABER ich glaube nicht, dass die wirklich sterben wollen, es ist beim Thema Drogen sicher nicht sehr oft eine rationale Entscheidung, klar ist die auch sonst nicht immer gegeben, aber bestimmt ist es bei den Drogen noch weniger.
    Und ich habe leider leider leider öfter Kontakt mit Drogenabhängigen und die hegen allesamt keine Suizidgedanken. Ich rede mit denen viel und sie erzählen mir auch sonst alles, sodass ich glaube, dass sie wirklich keine haben.
    Also nicht jeder, der Drogensüchtig ist, ist auch suizidgefährdert. Ich könnte mir jedoch auch noch vorstellen, dass die Art der Drogen eine sehr große Rolle spielt.
    Liebe Grüße, Verena.

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  24. Hallo,
    ein wirklich toller Beitrag und sehr umfangreich recherchiert.
    Also ich denke nicht, dass es da einen direkten Zusammenhang gibt. Denn nicht jeder Drogen nimmt möchte gleich Suizid begehen, genauso auch umgekehrt. Aber ich könnte mir vorstellen, dass durch Drogenkonsum die Hemmschwelle unter anderem runtergesetzt wird. Drogen wirken sich ja auch enorm auf die Psyche aus. Drogenabhängige sehen bestimmt auch teilweise keinen anderen Ausweg mehr aus ihrer Sucht.
    Doch werden wahrscheinlich in vielen Fällen auch noch andere Sachen eine Rolle spielen. Denn man sollte z.B. auch sehen, aus welchem sozialen Umfeld die Betroffenen kommen. Zum einen für den Drogenmissbrauch und auch zum anderen wie kaputt das Leben vielleicht auch schon ohne Drogenkonsum war.
    Und leider gibt es dann auch noch die, die an einer Überdosis sterben, wo man meist auch nicht genau weiß, ob es mit Absicht oder nicht geschah. Denn dass würde für mich auch wieder einen Unterschied machen.
    Ich kann mir also schon vorstellen, dass Suizid unter Drogenkonsumenten hoch ist, aber ich glaube nicht, dass es nur daran liegt.

    Mal weg von diesem traurigen Thema. Ich hoffe es geht allen gut und ich wünsche viel Spaß, was auch immer ihr gerade tut.

    Liebe Grüße Aline

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  25. Ich denke schon, dass da ein großer Zusammenhang ist. Viele sehen einfach keinen anderen Ausweg mehr, aber das ist bei Menschen ohne Drogenprobleme auch der Fall.

    LG, Sandrina

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  26. Hallo :)
    Ich denke, so mach einer nimmt Drogen, um seinem Leben zu entfliehen. Wenn ihm dies nicht gelingt, sieht er nur noch einen Ausweg und zwar Suizid. Aber das ist nur der Zusammenhang den ich sehe.
    Danke für diese schöne Blogtour. Alle Beiträge waren toll und informativ.
    Liebste Grüße
    Lena

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  27. Hallo!
    Toller Beitrag! Danke! Die Frage finde ich auch heute sehr schwierig!
    Bei Jugendlichen sehe ich eher einen Zusammenhang von Drogenkonsum und Suizid. Man gerät an Drogen,verliert den Bezug zur Realität und schon ist man mittendrin.Je nachdem wie stark die eigene Persönlichkeit ist,endet sowas im Suizid.Aus eigenen Erlebnissen kann ich sagen meine Mutter hatte mit Drogen oder so nichts zu tun.Trotzdem hat sie versucht sich umzubringen.Hier kann ich keinen Zusammenhang feststellen.Bei meinem Vater war es wieder anders.Da war der Alkohol Schuld.LG Marina Mennewisch freye1178@gmail.com

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  28. Hallo ihr,

    Ich denke schon, dass es da gewisse Zusammenhänge gibt.
    Vermutlich handelt es sich um einen Teufelskreislauf. Wenn man persönliche und psychische Probleme hat, versucht man diese irgendwie zu vergessen und die Gefahr ist groß, zu Suchtmitteln zu greifen. Allerdings benötigt man dann immer mehr, um sich zu beruhigen und kann nicht mehr entkommen. Entweder kann dann eine Überdosis oder der kalte Entzug die Suizidgefahr erhöhen.
    Es ist wichtig, sich Hilfe zu suchen, wenn man seine Probleme alleine nicht mehr lösen kann.

    Liebe Grüße,
    Lisa (trulla97@web.de)

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  29. Hallo :)

    ein interessanter Beitrag!
    Ich finde schon, dass ein gewisser Zusammenhang schon besteht, aber je nach Person ist dieser entweder viel oder kaum ausgeprägt. Aber man sollte das eine nicht von dem anderen ableiten. Man kann auch Drogen konsumieren und nicht an Suizid denken ebenso auch umgekehrt.


    Liebe Grüße
    schneefloeckchen.blogspot.de

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  30. Das ist schwierig. Man kann auch an Selbstmord denken, wenn man nicht Drogen nimmt. Deswegen würde ich keinen direkten Zusammenhang sehen..das kommt auf das Menschliche und innere eines Menschen an.
    manu.e.19@live.de

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  31. Das sind zwei paar Schuhe. Das sollte man nicht in ein Topf werfen. Meine Meinung.erdal.y.68@live.de

    Gruß
    Erdal

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  32. Hii :) Ich finde ein Zusammenhang besteht.... Drogen hab doch schon einen ganz schönen Einfluss, wenn man sich mal einen Abhängigen vorsteht der brauch ja die Droge (welche auch immer) um ein Glücksgefühl zu bekommen, der Reatität zuentfliehen usw. ... daran sieht man ja schon das dieser mit seinen Leben irgendwie nicht glücklich zu sein scheint.... Ist der Pegel oder so gesunken so geht es ihn schlecht, ist noch mehr /leichter angreifbar was schlechte Gedanken anbelangt.
    LG Cassie

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  33. Hallo,

    ich sehe da keinen Zusammenhang, für mich sind das zwei völlig unabhängige Dinge.

    LG Anette

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  34. Ich denke, dass nicht immer ein Zusammenhang besteht. Aber sowohl beim Drogenkonsum als auch bei Suizidgedanken ist die betroffene Person unglücklich in ihrem jetzigen Leben. Sie will dem entfliehen (zeitweise oder gänzlich). Natürlich kann beides unabhängig voneinander eintreten, aber einen Zusammenhang sehe ich schon.

    Viele Grüße

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