Vergessen

Heute möchte ich wieder eines meiner Gedicht mit euch teilen. Obwohl es eher ungewöhnlich ist, liegt mir doch sehr sehr viel an dem Gedicht, und ich hoffe, es berührt euch alle mindestens genauso sehr, wie mich ♥

Das Lied der Welten
klingt durch weite
Felder - Wiesen
ward ein sachtes Flüstern
auf den Wogen des Windes.
Doch geschehen
Dinge.
Fortschritt.
Gar einem rauen Stein
gleicht immer mehr
das triste Sein.
Nunmehr bleiben über Lieder
Bilder gar Geschichten fein.
Projektionen auf das Leben
die uns das Gefühl hier geben
Teil des Großen Ganzen sein.
Doch
und das ward nicht der Sinn
ist nun alles hier dahin.
Kein Flüstern, Rauschen, Sinngefühl
Nur der Blick durch Kindesaugen
zeigt uns gar so viel
was mit trüben Sinnen
uns doch bleibt verborgen.




Kommentare:

  1. Die Binnenreime gefallen mir gut, es hat oft einen schönen Fluss, etwas... fließendes, genüssliches, schwärmerisches. Mir fällt es schwer den Sinn zu erfassen, vlt. ist es etwas zu.. wolkig, sacht, zu wenig auf den Punkt. Und mit der Formatierung habe ich proleme. Die kurzen und langen Worten wirken bei zentriertem einzug noch lockerer und das stört mich beim lesen. Rechts wäre besser.

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    1. Auch hier:
      Wenn ich ein Gedicht schreibe, setze ich mich nicht hin und sage mir: gleich kommt ein Gedicht raus! Und ich muss aufs Metrum achten ganz wichtig! Und dass die Wortlänge angemessen ist! Natürlich auch die Art der Reime! Ich sitze nur da und merke nicht, wie sich das ganze zu einem Gedicht formt, ich lasse einfach nur meinen Gefühlen freien Lauf, ich schreibe noch nicht mal in Zeilen, oft nur Wörter quer über die Seite und spinne eine Geschichte daraus.. Das ist nicht durchkalkuliert. Das ist einfach nur mein innerstes offen gelegt Darauf hab ich meistens auch keinerlei Einfluss! Hört sich vllt komisch an

      Dieses Gedicht liest sich zwischen den Zeilen ;)
      Wer den Sinn nicht erfasst, der hat es auch nicht verstanden :)
      ich halte mich an keine Norm, und analysiere mein eigenes Gedicht nicht zu Tode. Ich stehe zu dem Gedicht und finde, es lebt von seiner "Andersartigkeit"

      Wenn es dir linksbündig besser gefallen hätte, das könnte ich verstehen, viele lesen einen Text nicht gerne zentriert. Aber weshalb rechtsbündig? Das würde mich persönlich sehr irritieren

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    2. Rechts deswegen, weil ich zwar Rechtshänderin bin, aber beides schwer auseinander halten kann :-) Du musst dich nich rechtfertigen - freu dich über mein Kompliment :-) Ich glaube, jeder Denkansatz hilft einem. Und es gibt einen Unterschied zwischen 'zu tode analysieren' und ständig neues zu entdecken. Ich finde es sehr erfrischend, was meine Leser *so wenige ich habe* zu meinen Texten sagen :-) Und das Gute ist: Ich muss ein Gedicht nicht verstehen, damit es mir etwas gibt :-) Ich kann nich mit jedem auf einer Wellenlänge funken, aber solange ich irgenwas mitnehme ist das ok.

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